Der Kirchengemeinderat leitet die Gemeinde. Die Mitglieder des KGR wurden am 27.11.2016 gewählt und am 15.01.2017 in ihr Amt eingeführt.

Mitglieder des KGR:

  • Herr Ulrich Fornoff
  • Herr Fabian Garthe
  • Frau Susanne Geißler-Schön
  • Herr Helgo Matthias Haak
  • Herr Hans-Peter Hansen
  • Herr Jan Hansen
  • Frau Jessica Heinrich
  • Frau Irene Karsten
  • Frau Margit Kreß
  • Frau Susann Kropf
  • Herr Florian Lemberg
  • Herr Herbert Meißner (Vorsitzender)
  • Frau Ursula-Inga Mühlfeld
  • Herr Oliver Okun
  • Frau Wiebke Pinkowsky
  • Frau Ursula Sieg (stellvertretende Vorsitzende)
  • Frau Dr. Elisabeth Tuch
  • Frau Angelika Weißmann

16.-18.6.2017 Klausurtagung des KGR - Zusammenfassung

Auf dem Weg zur Friedensformel

Der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Ahrensburg hat sich am Wochenende im nördlichen Niedersachsen zu seiner ersten Klausurtagung getroffen. Die Mitglieder des Kirchengemeinderates haben gemeinsam offen und zielorientiert miteinander diskutiert.

Im Fokus dieser intensiven zwei Tage stand die inhaltliche Arbeit an drei Themen:

  • Stand der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, des zugewandten Umgangs mit den Opfern und der Gemeinde, sowie der Erarbeitung eines Präventionskonzeptes
  • Möglichkeiten und Hemmnisse des Wachstums der Kirchengemeinde
  • Erfahrungen und Perspektiven rund um den Standort St. Johannes

Der Kirchengemeinderat hat außerdem beschlossen, den Glockenturm und das Mauerwerk des Kirchturms an der Schloßkirche instandsetzen zu lassen. Dank der kooperativen Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen im Kirchenkreis Hamburg-Ost und den eingebundenen Handwerkern, können die Arbeiten voraussichtlich schon in den nächsten Tagen beginnen.

Der Kirchengemeinderat freut sich auf das Kirchenfest am 16. Juli mit der ganzen Gemeinde. Das Kirchenfest startet um 11:00 Uhr mit einem Festgottesdienst zur Einführung von Pastor Okun und Pastorin Kropf, der gemeinsam mit dem Gospelchor der Gemeinde gestaltet wird.

7. KGR Sitzung 6.6.2017 - Zusammenfassung

Die neue Pastorin ist da

Manchmal geht es schneller als man denkt. Seit 1.6. ist die Pastorin Susann Kropf in der Kirchengemeinde tätig. In ihrer ersten KGR-Sitzung am 6.6. hat sie sich vorgestellt. Der Beginn der KGR-Sitzung fand gemeinsam mit der evangelischen Jugend statt. Nach einer Besichtigungsrunde in der Jugendetage und lockeren Gesprächen wurde die Andacht zu Beginn der eigentlichen KGR-Sitzung von Klaus Fuhrmann und den Jugendlichen gestaltet.

Der nächste große Tagesordnungspunkt war die Jahresrechnung 2016, zu dem ca. 100-seitigen Dokument wurden viele Fragen geklärt.

In den Berichten aus den Ausschüssen ging es um die geplanten Baumaßnahmen, das Public-Viewing zum Kirchentag, das am vorletzten Sonntag in der St. Johannes Kirche stattgefunden hat, und vieles mehr.

Das Gemeindefest, insbesondere die Werbung dafür, geht in die heiße Planungsphase, es wird am 16.7. stattfinden. Bei der Gelegenheit werden Pastorin Kropf und Pastor Okun in ihr Amt eingeführt. Pastor Okun wird am 1.8. in der Kirchengemeinde seinen Dienst antreten.

Das nächste Zusammentreffen des Kirchengemeinderates ist die Klausurtagung, deren letzte organisatorische Vorbereitungen ebenfalls Thema in der Sitzung waren.

Ein Termin für die nächste Gemeindeversammlung wurde gefunden: 5. November, 11 Uhr im Kirchsaal Hagen.

Auch diesmal war es also wieder eine mehr als abendfüllende Tagesordnung.

Gemeindeleitung im Team

Aus dem aktuellen Kirchenblatt:

Gerade aus Südafrika und Namibia zurückgekehrt, wo ich Gemeinden besuchte, in denen ich gut 12 Jahre gearbeitet habe, erreichte mich eine E-Mail: “Wir brauchen noch einen Leitartikel für das Kirchenblatt... Leitartikel kommt von Leiten, das sollte unser 1. Vorsitzender machen!” - mit der Frage nach den Leitlinien, nach denen ich leiten will.

Der Kirchengemeinderat (KGR) hat mich zum 1. Vorsitzenden gewählt, aber nicht zum Leiter. Für mich ist der KGR ein Team, das gemeinsam leitet. Ich freue mich über die im KGR versammelte Kompetenz und Einsatzbereitschaft, die sich schon in den ersten drei Monaten unserer Arbeit zeigten und bewährten. Gleich in der konstituierenden Sitzung haben wir beraten, wie wir unsere Arbeit für die Gemeinde transparent gestalten können. Da 13 von 16 Mitglieder neu im Amt sind, wollen wir zunächst einmal miteinander vertraut werden. Deshalb verständigten wir uns, im ersten Halbjahr noch nicht zu öffentlichen Sitzungen einzuladen, jedoch am Ende einer jeden Sitzung eine Presseerklärung zu verabschieden, in der über die Sitzungsergebnisse berichtet wird. Im Juni werden wir diesen Kennenlernenprozess mit einer Klausurtagung abschließen und dann zu Sitzungen mit einem öffentlichen Teil einladen.

Für bestimmte Aufgaben hat der KGR Fachausschüsse eingesetzt, die sich z.B. mit Baufragen (u.a. Glockenstuhl-, Mauerwerk- und Heizungssanierung der Schlosskirche), mit dem Friedhof, der Jugendarbeit, der Gemeindearbeit oder mit der Öffentlichkeitsarbeit (incl. Internet und IT-Fragen) befassen. Diese Ausschüsse werden sich in kommenden Kirchenblättern vorstellen. Eine drängende Aufgabe des gesamten KGR ist die Besetzung der vakanten Pfarrstellen.

Obwohl ich jahrelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit kirchenleitenden Dienststellen habe und zeitweise selbst dort eingebunden war, muss ich noch viel über die Aufteilung von Aufgaben und Verantwortungsbereichen zwischen unserer Gemeinde und unserem Kirchenkreis lernen. In unserer Gemeinde hat es verschiedentlich harsche Kritik am Kirchenkreis gegeben. Mir liegt an einem gedeihlichen Miteinander, zu dem ich meinen Teil beitragen möchte.

In einer musikalischen Vesper in St. Johannes, in der mich Musik und Textbeiträge über das Träumen gefesselt haben, wurde u.a. Martin Luther Kings Text “Ich habe einen Traum” vorgetragen. So habe auch ich einen Traum im Zusammenhang mit unserer Gemeinde:

Ich träume davon, dass wir alle gemeinsam unseren Glauben an Jesus Christus überzeugend leben und so andere einladen, auch an ihn zu glauben. Dazu gehören für mich auch die Wunden, die wir uns im Zusammenhang mit Missbrauch und Auseinandersetzung um St. Johannes zugefügt haben, heilen zu lassen. Wir müssen erkennen, dass wir aneinander schuldig geworden sind und uns - wenn möglich - gegenseitig vergeben. Ich habe mit Erstaunen und Freude das Engagement und die vielfältigen Aktivitäten unserer Jugendarbeit kennengelernt, habe aber den Eindruck, dass sie und unsere sonntägliche Gemeinde Parallelwelten sind. Wie kann sich beides gegenseitig bereichern?

Die Arbeit des Förderkreises St. Johannes beeindruckt mich. Auch wenn ich in seiner Gründungszeit manche Stellungnahmen aus diesem Kreis als unangemessen und verletzend empfunden habe, bin ich dankbar für seine Arbeit und Aktivitäten und wünschte mir, dass diese Arbeit ausgeweitet wird und der gesamten Gemeinde zugute kommt.

In den vergangenen Jahren sind um den Buchenweg und im Erlenhof große Neubaugebiete entstanden. Ich träume davon, dass es uns gelingt, die neu nach Ahrensburg Zugezogenen mit unserer Gemeinde vertraut zu machen.

Sicher haben auch Sie Vorstellungen und Träume, wie unsere Gemeinde sein könnte. Lassen Sie uns diese wissen, damit wir versuchen können, sie gemeinsam umzusetzen. Das Kirchenfest am 16. Juli in und um die Schloßkirche ist eine von vielen Gelegenheiten mitzudenken und zu träumen.

Ihr Herbert Meißner (Vorsitzender des Kirchengemeinderates)